19.10.2022
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Weiterbildung für Hirschhalter: Immobilisation von Gehegewild

Alternativen zur medikamentösen Immobilisation und gesetzliche Grundlagen

Zukünftig müssen die Hirschhalter neben einer bestehenden Tierarzneimittelvereinbarung einen Kurs absolvieren, um weiterhin die Narkosemedikamente (Hellabrunnermischung) vom Bestandestierarzt zu erhalten. Die Weiterbildung richtet sich an erfahrene Hirschhalter und ist eine gute Möglichkeit, das Wissen aufzufrischen oder zu vertiefen. Am Ende des Kurses werden die Kenntnisse überprüft.

Wir bieten diesen Kurs zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit dem BLV an. 

Wir würden uns freuen, Sie zahlreich im Kurs begrüssen zu können. Kursdatum ist bereits der 4. November und es sind noch freie Plätze verfügbar!

 

Gute Vorbereitung und richtige Ausführung sind entscheidend

Der Zukauf eines neuen Stieres, der Verkauf eines Zuchttieres oder tierärztliche Massnahmen wie beispielsweise die Geburtshilfe: In bestimmten Situationen ist es nötig, gezielt ein Tier in einem Hirschgehege einzufangen. Dies kann einerseits mittels Narkotisieren oder durch das Einfangen in einer speziellen Vorrichtung erfolgen. Beim Gehegewild ist hier, wie bei allen Wildtieren, eine gute Vorbereitung und die richtige Ausführung entscheidend für den Erfolg einer solchen Massnahme. In diesem Kurs für Tierhalter wird thematisiert, worauf es bei der medikamentösen Immobilisierung ankommt und in welchen Fällen eine Einfangvorrichtung sinnvoll ist. Am Nachmittag finden praktische Übungen statt mit verschiedenen Distanzinjektionsgeräten und zum korrekten Lagern und Transportieren des Wildes.

 

Informationen

Datum: 4. November 2022
Zeit: 08.30 bis ca. 16.30 Uhr
Ort: Natur- und Tierpark Goldau, Parkstrasse 40, 6410 Goldau
Anmeldung bis: 24. Oktober 2022

Details und Anmeldung​​​​​​​

 

 

Beratungs- und Gesundheitsdienst für Kleinwiederkäuer BGK
Industriestrasse 9 - 3362  Niederönz

Tel +41 62 956 68 58 - bgk.sspr@caprovis.ch